Klimahochdrei Abonnieren Über uns Archiv FAQ

Klimahochdrei - Die Klimanews der Woche

Newsletter über den Klimawandel immer dienstags mit drei kurzen, aktuellen Meldungen.

Überblick über aktuelle Klimanews

Der Newsletter Klimahochdrei gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Gebieten rund um den Klimawandel. Die News sind kurz gehalten und bringen dich schnell auf den aktuellen Stand. Geschrieben wird Klimahochdrei von mir, Jakob, Physiker mit Erfahrung in der Klimawissenschaft. Unterstützt werde ich hierbei von Tobias, engagiert in der Klimabewegung und heute beruflich im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Wir lese für dich die News in verschiedenen Zeitungen, sortiere sie und fasse das Wichtigste zusammen.

Der Klimanewsletter in aller Kürze:

Newsletter abonnieren

Melde dich bei Klimahochdrei an und bleibe beim Klima über aktuelle News informiert so wie über 1000 weitere Menschen. Du kannst den Newsletter per  Mail oder  Messenger Telegram empfangen. Stöbere im Archiv, um zu sehen, was dich erwartet.


Die Klimanews der Woche

Hier findest du die Klimanews aus dem letzten Newsletter:

1) Hitze kostet Deutschland hundert Milliarden

Extreme Hitzewellen werden für die deutsche Wirtschaft zunehmend zum Kostenfaktor. Laut einer Analyse des Kreditversicherers Allianz Trade könnten bis 2030 wirtschaftliche Verluste von rund 112,5 Milliarden Euro entstehen – wenn sich die Hitzewellen des vergangenen Jahrzehnts wiederholen. Beim Bruttoinlandsprodukt sind bis 2030 Einbußen von bis zu drei Prozent möglich.

Zwei Effekte treffen Unternehmen gleichzeitig, so die Untersuchung: Pro Grad über 30 Grad sinkt die Produktivität um etwa drei Prozent, während die Energiekosten durch Kühlung um rund 1,2 Prozent steigen. Europa sei historisch auf Kälte ausgelegt und schlecht vorbereitet, so Allianz-Klimaökonom Hazem Krichene – in den USA sind etwa 90 Prozent der Haushalte klimatisiert, in Europa nur 19 Prozent. Die Weltwetterorganisation WMO schätzt die Wahrscheinlichkeit auf 86 Prozent, dass eines der Jahre 2026 bis 2030 das bisherige Rekordjahr 2024 übertrifft.

Zum Weiterlesen: Tagesschau, Spiegel

2) Private Vermieter*innen verweigern energetische Sanierung

Der Gebäudesektor verursacht rund ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen – doch eine neue Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: 59 Prozent der privaten Vermieter*innen planen derzeit keine energetischen Sanierungsmaßnahmen. Das sind elf Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. Als häufigste Gründe nennen die Befragten fehlende Dringlichkeit (64 Prozent), mangelnde Mieter*innennachfrage (21 Prozent) und Kosten (17 Prozent). Dabei stammt ein Großteil des Bestands aus den Baujahren 1949 bis 1994 – also genau jenen Gebäuden mit dem größten Sanierungsbedarf. Über 60 Prozent der rund 44 Millionen deutschen Wohnungen werden von privaten Vermieter*innen vermietet. IW-Experte Michael Voigtländer warnt: Ohne klare politische Orientierung und praktikable Förderstrukturen werde die Transformation des Gebäudebestands nicht gelingen.

Zum Weiterlesen: Tagesspiegel, FAZ

3) Asiatische Tigermücke breitet sich in Bayern aus

Eine weitere Klimafolge macht sich in Deutschland bemerkbar: Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) wird in Bayern heimischer. Im vergangenen Jahr wurden Funde aus 13 Landkreisen gemeldet, darunter neue Populationen in Forchheim, Wunsiedel und Nürnberg, zusätzlich zu bereits bekannten Vorkommen in München, Fürth und Würzburg. Die Mückenart kann Dengue- und Chikungunya-Viren übertragen, das Übertragungsrisiko ist derzeit in Bayern aber noch gering, da die Erreger hierzulande nicht verbreitet sind. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach lässt das Monitoring ausweiten und warnt: Steigende Temperaturen bedeuten neue Gesundheitsrisiken. Bürger*innen können helfen, indem sie stehende Wasseransammlungen im Freien vermeiden – die Tigermücke legt ihre Eier bevorzugt in kleinen Wasserflächen ab.

Zum Weiterlesen: Süddeutsche, Frankfurter Rundschau

  Weiterempfehlen

Erzähle deinen Freund*innen was du an Klimahochdrei gut findest! Jede zusätzliche Leserin und jeder zusätzliche Leser gibt mir Motivation und hilft mir, noch viele weitere Ausgaben zu schreiben.


Impressum & Datenschutzerklärung